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First Strike Paintballs

Tiberius Arms First Strike Paintballs - Die erste Wahl für Scharfschützen und Sniper!


Bei den First Strikes handelt es sich um spezielle Munition die ursprünglich für den Einsatz im Militärbereich entwickelt wurde. Hauptabnehmer von Tiberius Arms war ursprünglich die in den USA ansässige Sicherheitsfirma Blackwater. Man war auf der Suche nach einem, für den Militärbereich kostengünstigen, Trainingsgeschoss für Paintballwaffen, um das Einsatztraining zu optimieren. Die First Strike Paintballs sind härter als gewöhnliche Paintball Kugeln, daher lassen sie sich mit höherem Druck verschießen. Sie fliegen dazu, durch ihre spezielle, windschnittige Form, etwa 1,5 Mal so schnell wie normale Paintballs und ungefähr doppelt so weit.

Man kann damit Treffer auf Distanzen von über 100m erzielen, und das mit einer handelsüblichen Paintballwaffe.

Diese Eigenschaften machen die First Strikes sehr beliebt für Distanzschützen im Paintballsport. Die so genannten Sniper. Man findet sie in der Regel auf den Szenario Big Games rund um den Globus, immer dort wo die Spielfelder gross genug sind und es eine gute Position für Scharfschützen mit freiem Schussfeld gibt.

Was unterscheidet First Strikes von normalen Paintballs?


Eigentlich hat ein First Strike Paintball nichts mit einem handelsüblichen Cal. 68 Paintballs gemein. Mal abgesehen vom Geschossdurchmesser.

Normale Paintballs haben eine Gelatinehülle, First Strikes hingegen bestehen aus einem biologisch abbaubaren Kunststoffgemisch. Das macht die Hülle härter und ermöglicht erst die spezielle Geschossform. Die Füllung der Scharfschützen Paintballs ist sehr dickflüssig und mit Zusatzstoffen angereichert die sie schwer abwischbar macht. First Strike Treffer sollten nach Möglichkeit zeitnah entfernt und ausgewaschen werden um keine Rückstände zu hinterlassen.

Besonders interessant ist die Geschossform. Normale Paintballs sind schlichtweg rund und kugelförmig. First Strike Kugeln hingegen haben einen zweiteiligen Aufbau. Der hintere Teil ist ein Mantel mit Zügem und Feldern, dieser ist innen hohl. Die Züge und Felder auf der Außenseite versetzen das Geschoss, durch den Luftstrom entlang der Kugel in Rotation, dies stabilisiert die Flugbahn. Der Vordere Teil des Projektils ist wiederum kugelförmig, hat eine dünnere Wandung, und ist dadurch zerbrechlicher. Hier befindet sich auch die Farbfüllung des First Strike Paintballs.

Im Prinzip kann man sich den Aufbau wie den eines Federballs vorstellen. Das Geschoss ist vorne schwer und hinten leicht, dadurch wird es automatisch in Flugsrichtung ausgerichtet, da die Füllung im vorderen Bereich den Schwerpunkt bildet.

Mit welchen Paintball Markierern kann ich First Strike Paintballs verschießen?


Man benötigt spezielle Markierer im überhaupt mit First Strike Munition arbeiten zu können. Alle First Strike Paintball Markierer teilen ein paar entscheidende Eigenschaften.

1. Alle First Strike Markierer haben ein Magazin, denn nur Magazine können First Strike Paintballs vernünftig nachladen. Mit einem normalen Hopper geht dies nicht.

2. Der Markierer hat die Hersteller Info First Strike Ready. Dies findet Ihr zumeist auf der Verpackung oder in der Betriebsanleitung. Die meisten Hersteller werben aber auch direkt damit, da dies eine beliebte Markierer Eigenschaft ist. Um auf Nummer Sicher zu gehen schaut Euch den Munitionskanal des Markierers an. Ist dieser einfach nur rund, dann passen nur normale Paintballs hinein. Ist der Munitionseinlass vorne rund und hinten gerade, wie die Form eines First Strikes, dann kann man diese auch damit verschießen.

Achtet auch auf die Form des Magazines, hier gelten die selben Ausschlusskriterien wie beim Markierer. Wenn das Magazin nur einen runden Munitionseinlass hat, dann ist es leider nicht First Strike fähig.

Im Zweifelsfall fragt bitte einfach den Paintball Händler eures Vertrauens, wenn ihr einen First Strike fähigen Paintball Markierer kaufen möchtet.

Warum sind First Strike Paintballs so teuer, und wo kann ich sie günstiger kaufen?


Man muss hier ganz klar den Aufwand bei der Herstellung beachten. Die besondere Form der First Strike Paintballs ist aufwendig herzustellen. Dann wird ein spezieller, biologisch abbaubarer Kunststoff verwendet, auch das macht die Produktion teuer. Nicht zu vergessen sind auch Patentkosten, Marketing, Vertrieb etc, da First Stikes nur von einem Hersteller produziert und verkauft werden.

First Strikes können auch günstig sein, zumindest im Verhältnis gesehen. Wenn man einzelne First Strike Kugeln kauft, dann zahlt man gut und gern 1 Euro oder mehr pro Schuss. Dies ändert sich aber bei Abnahme grösserer Mengen. Ein 250er Karton ist z.B. schon ab 134 Euro erhältlich, damit zahlt man dann nur noch um die 53 Cent pro Schuss. Damit relativiert sich der Preis also schonmal ein gutes Stück.

Alles in allem werden First Strike Paintballs aber dennoch teure Exoten bleiben, da eine weitere Preissenkung derzeit nicht in Sicht ist.

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